Altenbeken: Von der Bollerbornquelle zum Dübelsnacken

Gepostet Von Gabriele am 16.Dezember 2014 | Keine Kommentare


Länge der Tour:  8.4 km       Entfernung von Paderborn:  21 km       Wegmarkierung:  geht so

BollerbornquelleIn Altenbeken muss es doch noch mehr als den Viaduktwanderweg geben, dachten wir uns, und haben uns per Google-Maps eine Route gesucht. Startpunkt sollte die Bollerbornquelle sein. Die Quelle war schnell gefunden, einen Parkplatz zu finden war etwas schwieriger. Wir haben an der Straße geparkt, auf dem Rückweg haben wir allerding gesehen, dass das gar nicht nötig gewesen wäre, fährt man den Weg rechts an der Quelle vorbei, kommt man nach ca. 100 Metern zum einem Parkplatz.

Die Bollerbornquelle ist wirklich schön gestaltet, Wasser ist allerdings nicht zu sehen. Nach einem kurzen Blick auf die Informationstafel weiß man auch warum: Die Bollerbornquelle ist eine intermittierende Quelle. Dass es so etwas gibt war mir neu. Bei Wikipedia und auf den Altenbeken-Seiten gibt es einen Artikel darüber.

Eine Herausforderung?Die Wanderung beginnt auf dem Weg hinter der Quelle auf dem Viaduktwanderweg und verläuft für eine Weile parallel zur Straße. An der Straßenkurve biegt man dann nach links auf einen schmalen Grasweg ab. Hier ist es im Moment etwas glatt aber nicht matschig. Matschig wird es erst wieder im Wald, wo im Moment die Harvester rumwühlen. Hier ist es ziemlich anstrengend und sieht auch echt schlimm aus. Ich finde, dass das das Schlimme am Wandern im Winter ist: Überall die gefällten Bäume, es sieht aus als hätte eine Bombe eingeschlagen!

Gott sei Dank verlässt man das Schlachtfeld nach knapp 2 Kilometern und biegt an der Rehberghütte nach links auf den Eggeweg ab. Hier verläuft der Weg gleichzeitig mit dem Reelsener Quellenweg, dieses Stück ist uns also wohlbekannt.

Nach dem wir einen Abstecher zur Hirschhöhle gemacht haben(hier gibt es einen Earthcache), haben wir unsere Pause am Scholandstein gemacht, hier gibt es zwei Rastplätze.

 

Aussicht von der Knochenhütte
Aussicht von der Knochenhütte
Weiter führt die Wanderung zum Dübelsnacken wo sich am Waldrand die Knochenhütte befindet. Hier wäre der richtige Platz für die Pause gewesen: Die Aussicht hier ist fantastisch! Dies ist bestimmt einer der besten Rastplätze der Region! Da man hier nicht so weit von Bad Driburg entfernt ist, sind auch einige Spaziergänger und Walker unterwegs.

Traumhaus an der Knochenhütte
Traumhaus an der Knochenhütte
Der Wanderweg biegt allerding kurz vor der Knochenhütte ab, also wieder ein Stücken zurückgehen. Dieser Teil des Weg ist am schönsten, weil es einen „anständigen“ Mischwald gibt. Nach ca. 6 Kilometern liegt ein paar Meter links vom Weg eine Glashütte (mit Cache) die man sich ansehen kann.

Nach gut 7 Kilometern kommt man dann zur Max und Moritzquelle, die wirklich hübsch ist, das Wasser läuft am Felsen herunter und mündet in einen kleinen Quellteich. Ein wirklich idyllisches Plätzchen!

Die Max und Moritzquelle - mit Quellteich und Rastplatz
Die Max und Moritzquelle – mit Quellteich und Rastplatz

Danach ist man dann auf dem Endspurt. Im Driburger Grund, einer Freizeitanlage gibt es noch eine weitere Quelle, die Lilienhahnquelle. Als wir da vorbeikamen war gerade eine Familie dabei, sich zig Kanister Wasser abzufüllen.

Am Driburger Grund biegt der Wanderweg dann rechts in den Wald ab und führt nach einem kurzen Stück bergauf am Ortsrand entlang zurück zum Parkplatz.

Wir haben diese Wanderung zwar per Google-Maps geplant, sind aber die ganze Zeit der gleichen Markierung gefolgt, und zwar einem kleinen ‚h‘.

Diese Markierung entspricht den Wanderwegen die auf der Wandertafel am Parkplatz eingezeichnet sind.

Dieser Wanderweg ist vielleicht nicht besonders spektakulär, bietet aber mit der Knochnhütte und der Max und Moritzquelle zwei sehenswerte Highlights.

Die GPS-Daten zur Tour, wie immer bei Outdooractive

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