Das andere Ende der Alme

Gepostet Von Gabriele am 9.März 2015 | Keine Kommentare


Länge der Tour:  10 km       Entfernung von Paderborn:  36.6 km       Wegmarkierung:  gut

Schon am letzten Wochenende haben wir gemerkt, dass wir unsere Kreise langsam ausweiten
müssen; rund um Paderborn ist fast alles an Wanderwegen abgegrast.
Und siehe da, hinter Bad Wünnenberg ist die Welt nicht zu Ende.

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Am Entenstall

Vor einigen Jahren haben wir uns nach einem Beitrag in der WDR-Lokalzeit schon einmal
zu den Almequellen aufgemacht und waren von dem riesigen Quellgebiet recht angetan.
Also haben wir nach einer Wandertour in Brilon-Alme gesucht, die ca. 10 – 15 Kilometer
lang ist, und an den Almequellen vorbeiführt. So direkt gab es da nichts, also haben wir
2 Wanderwege kombiniertund sind so auf 10 km gekommen.
Der größte Teil der Strecke führt über den Wanderweg AL4 und die Sauerland-Waldroute
ein kleiner Teil über den Quellenweg.

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Was für eine coole Rutsche

Parken kann man an der Kirche, von dort aus muss man nur ein kleines Stück an der
Straße zurückgehen, am durch einen kleinen Park am „Entenstall“ vorbei und dann die
Straße „Auf dem Renne“ entlang Orts auswärts.

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Der alte Kalkofen (auch für Cacher interessant)

Die ersten 1,5 Kilometer geht man leider parallel zur Landstraße, die auch am Sonntagmorgen
für etwas Lärm sorgt.
Sobald man allerdings in den Wald „eintaucht“ wird es wieder ruhiger.
Nach den letzten, sehr belebten Wanderungen tat es gut, mal wieder weit weg von allem zu sein.
Bis auf das Wegstück am Quellgebiet ist uns niemand begegnet.

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Die Strecke ist insgesamt sehr abwechslungsreich, enthält rund 200 Höhenmeter,
so dass man auch mal die ein oder andere schöne Aussicht hat, nur Bänke sind Mangelware.
Da muss man dann bis zum Quellgebiet warten.

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Das Quellgebiet war allerdings eine herbe Enttäuschung, das hatten wir ganz anders in Erinnerung:
Auch hier haben die Waldarbeiter ganze Arbeit geleistet.
An der Infotafel gab es dann auch eine Erklärung: Bäume abschlagen im Namen des Naturschutzes,
in diesem Fall um das „Pyrenäen-Löffelkraut“ zu retten.

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Na ja, ich schätze, in ein paar Wochen sieht es hier wieder besser aus.
Die Quellen und der Flusslauf sind auch weiterhin wunderschön: So klares Wasser mit so
fetten Forellen sieht man selten.

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Das Ende der Wanderung ist nicht ganz so toll, da man über einen Betriebshof muss,
sind aber nur ein paar Meter.
Alme ist ein wirklich hübsches Dorf, wir kommen bestimmt noch öfter mal her um die ein
oder andere Wanderung zu unternehmen, es gibt auch Möglichkeiten zum Einkehren,
wir sind an zwei Biergärten vorbeigekommen.
Die Tourdaten findet man wie immer bei Outdooractive.

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