Der Quellenweg in Reelsen

Gepostet Von Gabriele am 20.Oktober 2014 | Keine Kommentare


Länge der Tour:  12.1 km       Entfernung von Paderborn:  27 km       Wegmarkierung:  gut

Wegführung des QuellenwegsDa für das Wochenende super Wetter angesagt war, haben wir uns vorgenommen, auf dem Quellenweg in Reelsen zu wandern. Diesen Weg sind wir schon zweimal gelaufen, aber im Blog ist er bisher noch nicht aufgetaucht – Ein echtes Versäumnis, denn dieser Weg gehört auf jeden Fall in die Top 10. Die 12 km enthalten alles, was ein Top-Wanderweg benötigt: Unterschiedliche Wege, schöne Fernblicke, ausreichend Rastplätze und er verläuft größtenteils abseits von Straßen. Parken kann man am Reelsener Friedhof, von hier aus geht es eine Weile an der Bahn entlang.
Von schönem Wetter war hier noch nit viel zu sehen, Reelsen lag noch unter einem dicken Nebeldecke.

DSC01874

 

Bahnschranke „on Demand“

Nachdem man den Hebel gedrückt hat, kann man den freundlichen Menschen im nächsten Stellwerk auffordern die Schranke zu öffnen, was dieser auf prompt tut (natürlich nur, wenn gerade kein Zug kommt). Hat man die Gleise überquert sollte man dann Bescheid sagen, dass die Schranke wieder geschlossen werden kann. Das finde ich jedes Mal wieder toll.

bahnschranke

Paradies für Marmeladenkocher

Entlang der Bahn gibt es Unmengen von Brombeeren, Holundersträuchern und Schlehen. Für Brombeeren und Holunder ist es inzwischen natürlich zu spät, aber die Schlehen warten noch auf den ersten Frost.
Nachdem man die Landstraße überquert hat, geht es dann nach Langeland, kennt das irgendjemand? Ich hatte jedenfalls noch nie vorher davon gehört. Wenn man Langeland durchquert hat, (geht ziemlich schnell) kommt man dann zur ersten Quelle, der Emmerquelle. Sie liegt ein wenig abseits vom Weg, der Besuch lohnt sich aber.

Matsch

Hat man die Quelle hinter sich gelassen geht es dann über einen Grasweg bergauf. Dieser Weg war gestern unglaublich matschig. Ohne die Renegades (Wanderschuhe von Lowa) wär da nichts zu machen gewesen. Mit Wanderschuhen war es aber o.k., wenn man keine Angst vor schmutzigen Schuhen und Hosen hat. Hier findet man auch dann die Aa-Quelle (oder auch nicht, wie gestern). Zwei Schilder im Wald weisen darauf hin, Wasser ist im Moment aber nicht zu sehen.

Die Rehberghütte

Kurz vor der Landstraße gelangt man dann zur Rehberghütte, einem Prachtexemplar von Schutzhütte. Hier haben sich die Leute vom Eggegebirgsverein wirklich viel Mühe gemacht.
Danke dafür!

DSC01901

Wir machen hier immer Rast; wenn einem allerdings die Straße zu nah ist, gibt es ca. 1-2 km weiter, am Scholandstein noch einen Rastplatz, der ist allerdings nicht überdacht.
Von hier aus geht es über breite Wege durch den Wald. Die Harvester, die im Moment hier rumdüsen haben allerdings auch ganze Arbeit geleistet: auch hier wieder Matsch!
Wenn man den Wald verlässt und zum Endspurt ansetzt hat man ersteimal eine fantastische Fernsicht. Vor allem Gestern, bei strahlend blauem Himmel einfach atemberaubend.
Die GPS-Daten zur Tour kann man natürlich bei Outdooractive herunterladen. Die Tour bei Outdooractive entspricht allerdings nicht genau dem ausgeschilderten Streckverlauf, sondern macht noch die ein oder andere Schleife.
Trotz Matsch ist dieser Wanderweg absolut empfehlenswert und bekommt natürlich einen Platz in meinen persönlichen Top 10.

reelsen2

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.