Falkenburg und Gauseköte

Gepostet Von Gabriele am 24.November 2015 | 1 Kommentar


Länge der Tour:  11.5 km       Entfernung von Paderborn:  27.2 km       Wegmarkierung:  keine

Nicht, dass jemand denkt, wir wären faul gewesen in den letzten Wochen. Vorletztes Wochenende ging ja gar nicht, da musste man schon zu den ganz Harten gehören um sich bei einem solchen Mistwetter auf dem Weg zu machen. Und davor war ich nicht hier, sondern zu einem Kurzurlaub auf der Insel.
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Die Falkenburg von weitem (Kran wegretuschiert!)

Am Sonntag gab es dann wieder grünes Licht: Zwar kalt, aber dafür kein Regen (nur vielleicht ein bisschen Schnee).
Die Falkenburg hatten wir schon ein paar Mal von weitem gesehen, diesmal wollte ich sie mir aber mal aus der Nähe ansehen. Das Internet sagte zwar, dass das Betreten des Geländes nur im Rahmen einer Führung erlaubt ist, aber einen Blick durch den Bauzaun kann man ja mal werfen…
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Schon ganz nah dran, aber nicht drin

Die Route dafür haben wir mit Outdooractive geplant. Man kann, wenn man möchte auch an der Gauseköte starten, die ist aber im Moment wegen Erdrutsch gesperrt, so dass wir lieber auf Nummer sichergegangen sind und Holzhausen als Startpunkt gewählt haben. Leider gibt es keinen vernünftigen Parkplatz, wir konnten aber am Falkenberg ein Plätzchen am Wegrand finden.

Die Strecke hat einiges an Höhenmetern so dass uns gleich zu Beginn der Tour trotz der bescheidenen Temperaturen warm wurde.
Die Falkenburg (das, was man davon sehen kann) ist viel größer als wir uns vorgestellt haben. Der Platz an dem sie steht ist fantastisch. Wenn im nächsten Jahr die Führungen wieder beginnen, werden wir auf jeden Fall an einer teilnehmen.
Weitere Informationen zur Falkenburg gibt es hier: Monumente online

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Lage, Lage, Lage ….

Nach der Falkenburg gibt es keine besonderen Sehenswürdigkeiten mehr, aber der Weg ist breit und fest, so dass man hier auch im Winter gut laufen kann. Am Wegrand stehen eine Menge dicker und knorriger Bäume, Bänke und Schutzhütten sind leider Fehlanzeige. Nachdem man aber die Gauseköte überquert hat, liegen ein paar Baumstämme am Wegrand auf denen man ganz gut sitzen kann.
Schnee war hier Fehlanzeige, es gab nur ein bisschen Raureif, aber irgendwie war die Stimmung schon ein bisschen Weihnachtlich.

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Am Ende bzw. Anfang der Tour gibt es doch tatsächlich einen schönen Hang mit Schlepplift. Ich dachte bisher man könnte nur am Bauernkamp Skifahren, aber die Holzhausener Skipiste macht auch einen guten Eindruck.
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Für Skihaserl und Pistensäue

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Dabei muss ich immer an Römer denken

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Das Geheimnis dieser Gebilde ist inzwischen auch geklärt: FAZ

Wem es nichts ausmacht, dass es keine Wegmarkierung gibt, sollte diese Tour ruhig einmal ausprobieren, uns hat sie gut gefallen.
Die Tourdaten haben wir bei Outdooractive gespeichert, und zwar hier.

1 Kommentar

  1. Zu der Bemerkung zum Schlepplift in Holzhausen und dem am Bauernkamp:
    Der Skilift am Bauernkamp ist seit einigen Jahren Geschichte. Der dahinter stehende Ski-Club Horn-Bad Meinberg betreibt nur noch den Skilift in Holzhausen. Grund: Der Hang in Holzhausen liegt zwar niedriger ist aber wegen der Nordhanglage trotzdem „schneesicherer“ als der ehemalige Bauernkamp-Skilift mit seiner Südhanglage. Auf dem Bauernkamp wird aber nach wie vor eine Skilanglaufloipe gespurt, wenn genug Schnee liegt. Das war dieses Jahr leider nur einen Tag lang, letztes Jahr immerhin knapp zwei Wochen…

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