Jenseits von Schloss Hamborn

Gepostet Von Gabriele am 24.Mai 2016 | Keine Kommentare


Länge der Tour:  12 km       Entfernung von Paderborn:  13.4 km       Wegmarkierung:  keine

Warum in die Ferne schweifen …
Nachdem wir uns in den letzten Wochen immer in der Marsberger Gegend rumgetrieben haben war mal wieder eine Wanderung in der „Heimat“ angesagt.
Besonders nachdem wir in der letzten Woche eine Segway-Tour durch den Haxtergrund gemacht haben und uns dabei aufgefallen ist, dass es noch Ecken im Haxtergrund gibt, die wir nicht kannten.

Unsere Tour haben wir per Outdooractive geplant, und dabei versucht den Alten Pilgerweg möglichst zu vermeiden. Ganz gelungen ist uns das nicht, vor allem weil die Wegstrecke „klammheimlich“ geändert wurde. Am Parkplatz beim Schloss gibt es eine Wandertafel mit dem Streckenverlauf, der Weg führt jetzt direkt an der Kluskapelle vorbei. Vor einigen Jahren gab es nur einen „Abstecher“ dorthin.
Wir sind vom Parkplatz Richtung Querweg gegangen und dann nach einem kurzem Stück rechts in den Wald abgebogen. Hier ging es ersteinmal ordentlich bergauf und dann für eine Weile auf einem echt schmalen Weg am Hang entlang.

Der größte Teil der Strecke führt allerdings durch die Felder, deshalb sollte man sie vielleicht nicht bei 30 Grad gehen. Am Sonntag war es aber sehr schön durch die Gerstenfelder zu laufen.
Nach ca. 5 ½ Kilometern, im Wald, wird die Wegführung etwas experimentell. Man muss über einen von Harvestern zerwühlten Weg steil abwärts gehen, aber keine Bange, das hat alles seine Richtigkeit.
Nach ca. 100 Metern gelangt man wieder auf einen Wanderweg, muss aber weiter geradeaus. Der Pfad ist zwar kaum zu erkennen, aber es gibt ihn, wirklich!

Für zwei Kilometer geht es dann am Waldrand längs, und zwar auf dem „Alten Pilgerweg“. Man glaubt es kaum, aber bis zum Abzweig in den Wald hat man gut 100 Höhenmeter bewältigt. Von hier aus geht es dann auf direktem Weg Richtung Schloss Hamborn zurück.

Danach wird die Wegführung wieder bequem. Nach 6 ½ Kilometern kommt man zum Paddelteich. Hier kann man super Pause machen: Es stehen eine Menge Bänke und ein Picknickplatz mit Tisch und ein Spielplatz zur Verfügung. Wer zur richtigen Zeit unterwegs ist, kann seine Pause allerdings auch am Kapellenhof machen, das ist nur ein paar hundert Meter weiter.
Die Teufelssteine auf der anderen Seite des Weges haben wir allerdings nicht gesehen, war uns auch zu steil da rauf zu klettern – bei der Hitze!

Zwar gibt es auf dieser Tour nicht spektakuläres zu sehen, insgesamt war es aber doch sehr schön, man ist schnell da, es gibt ab und zu eine schöne Aussicht und einen tollen Rastplatz.
Die GPS-Daten auch diesmal bei Outdooractive

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