Zu mystischen Stätten in Willebadessen

Gepostet Von Gabriele am 8.Dezember 2014 | Keine Kommentare


Länge der Tour:  10.8 km       Entfernung von Paderborn:  28.5 km       Wegmarkierung:  gut

DSC02384Am Sonntagmorgen war das Wetter recht vielversprechend, so konnten wir uns auf den etwas weiteren Weg nach Willebadessen machen. Die Beschreibung des Wanderwegs „Zu mystischen Stätten“ auf Outdooractive hat schon seit längerem unser Interesse geweckt und 10,8 Kilometer Weglänge sind auch genau richtig.
Parkplatzprobleme gibt es am Sonntagmorgen nicht. Der Parkplatz an der Grundschule war gähnend leer.
Der erste Teil der Strecke führt durch den Ort bis zum Bahnhof, dort überquert man die Straße und dann geht es ab in den Wald. Bis hier ist man schon ordentlich bergauf gelaufen, und es geht im Wald noch weiter so. Der Weg führt für eine Weile an der Straße entlang, was aber sonntags o.k. ist, es war kein Verkehr.
Das erste Highlight der Strecke ist das Eggekreuz am Hirschstein. (Der Sage nach soll ein verfolgter Hirsch von diesem Fels gesprungen und unten zerschmettert worden sein).
Zum Kreuz führen Stufen hinauf und es gibt auch einen Cache in der Nähe.

Hirschberg - mit Eggekreuz
Hirschberg – mit Eggekreuz

Im Moment sind hier wieder Waldarbeiten im Gange, so dass es zum Teil sehr matschig ist.

Auch im Winter gibt's noch Farbe im Wald

Auch im Winter gibt’s noch Farbe im Wald
Kurz darauf kamen wir zu einem Wanderparkplatz der uns irgendwie bekannt vorkam: Hier kommt man auch auf dem Wilderer Wanderweg vorbei. Und tatsächlich laufen die beiden Wanderwege für eine Weile (bis zum Försterkreuz) parallel. Macht nix, der Wilderer Wanderweg ist immer noch mein Top-Favorit!
Den nächsten Cache findet man in der Nähe des kleinen Herrgotts, interessanter Name, warum die ehemalige Opferstätte allerdings so genannt wird, konnte ich nicht herausfinden.

So sieht ein "Kleiner Herrgott" aus!

So sieht ein „Kleiner Herrgott“ aus!
Wenn der Magen anfängt zu knurren ist man auch in der Nähe der Krollhütte, die der EGV, wohl für den Wandertag 2015 erneuert hat. Leider schaffen es anscheinend einige Wanderer nicht, sich ohne auf die Bänke zu steigen an den Tisch zu setzen, die Bänke waren ziemlich schmutzig, Okay, ein bisschen gelenkig muss man schon sein, um an den Tisch zu kommen.

Bereit für den Wandertag! Es weihnachtet!
Bereit für den Wandertag! Es weihnachtet!

Warum "Fauler Jäger"?

Das nächste Highlight ist der „Faule Jäger“ – Ein riesiger Klotz, der plötzlich auf dem Weg liegt.

Auch hier sollen die Sachsen Wotan Opfer gebracht haben. Die waren wohl recht aktiv in dieser Gegend!
Ein paar Meter weiter hat man auf einem Felsen eine fantastische Aussicht, Achtung hier geht es echt steil bergab!
Die Wegstrecke ab hier hat mir eigentlich am besten gefallen, schmale Wege, Gräser links und rechts, echt schön!
Die Drudenhöhle haben wir nicht gesehen, sie liegt etwas abseits vom Weg. Da es die meiste Zeit bergab geht, hatten wir auch ganz schön Tempo drauf, da war kein Abstecher drin.
Der Rest des Weges führt am Hellenbach vorbei, der mäandert die ganze Zeit am Weg längs, ganz wie es sich für einen Bach gehört.

<b>So</b> muss ein Bach aussehen!

Auch wenn wir Teile der Strecke schon kannten (Wilderer Wanderweg und Hitgeneier Weg) gab es trotzdem noch viele interessante Sehenswürdigkeiten am Weg, die Beschilderung ist super und Rastmöglichkeiten gibt es auch genug. Also ein klares: Daumen hoch!
So muss ein Bach aussehen!
Ach ja, auf der Suche nach Informationen zur Tour bin ich auf folgendes gestoßen: Willebadessener Wander(s)pass
Ein Wanderabzeichen, das ist doch toll, oder?

 

Hier noch  der Link zu Outdooractive

Wenn ihr das seht, seid ihr in Willebadessen, oder ganz in der Nähe:

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